27.11.16

La Reina de España - Eine Rezension

Hallo ihr Lieben!

Gestern haben wir uns für euch den brandneuen Film "La reina de España" (erschienen am 25.11) angesehen und es hat sich wirklich gelohnt!





Der Film spielt in der Zeit kurz nach dem spanischen Bürgerkrieg. Franco hat seine Diktatur gefestigt und lässt "Kriegsgefangene" das Monument im Tal der Gefallenen errichten (eine Mischung aus Grabstätte und Denkmal, welches heute noch steht). In dieser Zeit macht die spanische Schauspielerin Macarena Granada (gespielt von Penelope Cruz) in Hollywood Karriere und nimmt die US amerikanische Staatsbürgerschaft an, da sie dem Regime in der Heimat mehr als kritisch gegenübersteht.


Für einen Film über die spanische Königin Isabel die Katholische, kehrt Macarena Granada nach Spanien zurück. Der Film wird auf englisch gedreht und auch die Regisseure sind ein amerikanisch-irisches Duo. 

Auch wenn der Film sehr historisch-politisch beginnt, indem er Dokumentarmaterial aus dem zweiten Weltkrieg und der Zeit kurz danach zeigt, so birgt er auch immer wieder sehr lustige Szenen. Als Zuschauer taucht man in die Welt der Schauspieler und Filmcrew ein und darf hinter die Kulissen schauen. Die Figuren der Filmwelt sind sehr liebevoll-exzentrisch und manchmal auch etwas grotesk dargestellt. 


Komische Momente werden immer wieder schnell von nachdenklichen und bedrückenden Szenen abgelöst. Die Unterdrückung durch die Diktatur in Spanien ist auch im Filmgeschäfft immer wieder spürbar.


Überraschend kurz und relativ nüchtern ist die Liebesgeschichte zwischen Macarena Granada und einem Mitglied der Crew. Das macht die Geschichte im Film eher noch realistischer.


Alles in allem waren wir sehr positiv überrascht und können den Film jedem empfehlen, der sich für Spanien interessiert. Für Ausländer besonders einfach sind die vielen Passagen im Film, in denen auf englisch gesprochen wird und von denen gab es wirklich nicht wenige. Dadurch ist der Film auch für Personen geeignet, die noch nicht perfekt Spanisch beherrschen.

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