4.12.17

Der Salburua Park

Hallo ihr Lieben!

Wohin geht man sonntags mit seinem/seiner Liebsten oder der Familie in Vitoria spazieren? In dem Naturschutzgebiet von Salburua, einem der äußersten Viertel von Vitoria-Gasteiz.


Selbst jetzt im Winter bei 0 Grad macht es noch Spaß: Die freien Flächen erobern die Kinder um zu rodeln, Schlitten zu fahren oder Schneemänner zu bauen und auf den vereisten Wegen trifft man dann die halbe Stadt mit Hund oder zum Joggen. 


Der Park mit seinen kleinen Teichen, Flüssen und Sümpfen ist ideal um Tiere zu beobachten. Dies klappt allerdings früh am Morgen oder spät am Abend besser, wenn nicht mehr so viele Besucher unterwegs sind.


Die verschiedensten Wege machen jeden Besuch einzigartig, je nachdem von wo aus man beginnt und welche Route man nimmt. Es gibt einen Hochsitz, von dem aus man auf ein besonders schönes Feuchtgebiet (auf spanisch humedal) blicken kann. 

Einer der vielen Wege führt an der Basketball Arena der Mannschaft Baskonia vorbei, hin zu dem Naturkundemuseum Ataria (⬅ hier der Link zur englischen Website). Dort gibt es nicht nur eine tolle Aussicht auf das Gebiet, sondern auch interessante Informationen zur lokalen Flora und Fauna.


Wer nach dem langen Spaziergang eine kleine Pause braucht, oder sich wie jetzt im Winter einfach aufwärmen möchte, kann das am besten im Museumskaffee tun.


Am besten schaut ihr es euch selbst einmal an 😉

25.11.17

Zeitmesser - Medidor del tiempo

Hallo ihr Lieben!
¡Hola chic@s!

heute mal ein Appell an alle wieder die Handys wegzustecken und sich mehr auf seine Umgebung zu konzentrieren. Besonders an der frischen Luft gibt es so viel zu entdecken. 
Hoy quiero hacer un llamado a todos de guardar el móvil un ratito y concentrarse a su alrededor. Especialmente al aire libre hay tantas cosas por descubrir.


Wenn ich draußen bin, nehme ich mein Handy oft nur heraus, um zu sehen wie spät es ist. In den letzten zwei Jahren kam ich mir dabei allerdings immer etwas dumm vor und nahm mir vor, mir endlich eine vernünftige Uhr zuzulegen. Meine Letzte stammt noch von meiner Konfirmation! 😮
Cuando estoy fuera, muchas veces solo saco el móvil para ver la hora. En los últimos dos años me sentí bastante tonta por eso y me propuse finalmente comprar un reloj. ¡El último lo tenia desde mi confirmación! 😮


Wie der Zufall es wollte, schrieb mich vor ein paar Wochen die Firma Capitolawatches an, ob ich nicht Brand Ambassador werden möchte. Natürlich schaute ich mir die Uhren erst einmal an und was soll ich euch sagen?! Sie sehen klasse aus!
Fue una bonita coincidencia que me escribió la empresa Capitolawatches hace algunas semanas para saber si me gustaría convertirme en Brand Ambassador. Claramente tenía que ver primero si me gustan y ¿qué queréis que os digo?! ¡Realmente son preciosos!


DAS BESTE DARAN: 
Für alle ¡Alles klar, quillo!-Leser gibt es ab jetzt die Chance mit dem Code ALLESKLARQUILLO10  10% auf den Einkauf im Online-Shop zu erhalten!!!!!
LO MEJOR:
Para todos los seguidores de ¡Alles klar, quillo! tengo una sorpresa: ¡10% de descuento en la compra de capitolawatches en su tienda online! Solo debéis ingresar el código ALLESKLARQUILLO10 

14.11.17

Der Bosque de Oma

Hallo ihr Lieben!

dieses Wochenende hatten wir mehr als Glück mit dem Wetter, denn es hat zur Abwechslung mal nicht geregnet. Das muss man doch ausnutzen, dachte ich mir und bin mit Freunden zu einem Ort gefahren, der mir schon vor geraumer Zeit ans Herz gelegt worden ist: dem Bosque de Oma!

Dieser Wald liegt ca. 40 Minuten nordöstlich von Bilbao, ganz in der Nähe von Guernica. 




Als Norddeutscher ist man die Schleichwege durch die Berge leider nicht gewöhnt und mein Magen war es noch weniger. Zum Glück entschädigten mich die tolle Aussicht und die herrliche Luft als wir im kleinen Viertel Oma des Ortes Kortezubi ankamen.




Wir hatten Glück, denn noch gab es reichlich Parkplätze an dem schönen Restaurant Lezika. Von dort aus folgt man am besten einfach immer der Beschilderung.

Zwischenzeitlich ist der Anstieg nicht ganz einfach, denn der letzte Teil geht relativ steil bergauf. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, denn die Aussicht ist wunderschön.





Der letzte Teil mit den bemalten Baumstämmen ist jedoch das absolute Highlight! Die verschiedenen Themen erschuf der Künstler Augustin Ibarrola ab dem Jahr 1982 bis 1985.




Ein absolut magischer Ort!




Einziger Wermutstropfen: Leider haben wir die Höhlen von Santimamiñe nicht besuchen können, weil dort keine Hunde erlaubt waren.
Naja, ein anderes Mal 😊

11.11.17

Merienda - Spaniens Kaffeezeit?

Hallo ihr Lieben,

in England gibt es während der teatime ungefähr um 16:00 Uhr Tee und kleine belegte Häppchen. Zur gleichen Zeit rufen in vielen deutschen Haushalten die Mütter ihre Familie zum Kaffee, selbst wenn niemand tatsächlich Kaffee trinkt. Dazu gibt es dann ein Stück Kuchen oder Kekse. 

In Spanien gibt es die merienda. Darauf angesprochen, wann man die merienda hierzulande einnimmt, schauen einen die Leute ersteinmal verwirrt an. Die merienda ist eine Erfindung für Kinder, um die (oft sehr lange) Zeit zwischen der Schule und dem Abendessen zu überbrücken. Da das Mittagessen meist erst um 15:00 Uhr beginnt und das Abendessen keine richtig feste Uhrzeit hat (dazu mehr in einem späteren Blogartikel), ist auch die Zeit der merienda flexibel.



In der merienda trinken die Kinder oft einen Kakao und essen etwas Süßes, manchmal auch etwas Herzhaftes. Allgemein besitzt die merienda keinen sehr festen Platz im spanischen Alltag, schon gar nicht bei den Erwachsenen.

Stattdessen treffen diese sich oft in der Mittagspause zum tapas/pintxos essen in der Bar um die Ecke. Traditionell sind die Mittagspausen der Spanier länger als die der Deutschen. Heutzutage kann man das jedoch nicht mehr so generalisierend sagen. Das ganze hängt stark von dem jeweiligen Arbeitsplatz ab. Bei Bürojobs beträgt die Pause wie in Deutschland oft eine Stunde. Im Einzelhandel wird aber immer noch die Siesta von 14:00 bis 17:00 Uhr gemacht (allerdings nicht bei Supermärkten oder größeren Ketten).

Also Achtung: Immer dran denken alles vormittags oder nach 17:00 Uhr zu erledigen 😉

31.10.17

Spezial: Día de Muertos - Der Tag der Toten in Mexiko

Hallo ihr Lieben!

Zu Ehren des 31.10 gibt es heute mal eine Spezialausgabe von ¡Alles klar, quillo! 
Das Thema lautet Día de Muertos, also auf Deutsch "Tag der Toten". Dieser wird natürlich in Mexiko gefeiert und ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Aber was steckt dahinter?

Während in Deutschland die Protestanten den Reformationstag am 31. Oktober "feiern" (leider kein offizieller Feiertag), begehen die Katholiken in Spanien und Deutschland wenigstens Allerheiligen/Todos los Santos. Dieser Tag ist den Verstorbenen gewidmet.

So auch in Mexiko, nur viel pompöser, bunter, süßer und mit Schminke. Am Día de Muertos fließt der indigene Glaube der mexikanischen Ureinwohner (besonders aus der Region um Michoacán) zusammen mit dem Katholizismus der Spanier, sowie der Figur der Catrina die während der mexikanischen Revolution erfunden wurde.

Aus dieser Mischung entstanden mit der Zeit die vielen Elemente dieser Tradition. Zum einen werden Altäre für die Verstorbenen errichtet. Sie werden mit Tüchern, einem Foto der Person, der Flor de Muertos (Totenblume - deutscher Name: aufrechte Studentenblume) oder auch geliebten Gegenständen des Toten dekoriert. Der Glaube ist, dass in dieser Nacht, die Toten zu ihren Familien zurückkehren.


Foto: Alex

Des Weiteren gibt es viele Süßigkeiten, von dem besonders das Pan de Muertos (Brot der Toten) zu erwähnen ist. Dieses Brot ist entgegen seinem Namen jedoch für die Lebenden und hat die Form eines Totenkopfes.

Die allgegenwärtige Catrina ist ein weibliches Skelett, das während der mexikanischen Revolution als Karikatur erfunden wurde, um die Missstände in Mexiko anzuprangern. Allerdings hat die Catrina inzwischen so sehr die Herzen der Mexikaner erobert, dass sie fast schon als Erkennungszeichen für Mexiko steht. 
Heutzutage gibt es ganze Paraden, in denen sich Frauen und Mädchen als Catrinas verkleiden.


Foto: Alex

Foto: Alex

Fazit: Halloween ist out, ¡el día de muertos es más chido! 😜


La Rioja - Mehr als nur eine Weinregion

Hallo ihr Lieben!

Eine meiner Lieblingseigenschaften der (Nord-) Spanier ist, dass sie immer einen Grund finden um sich zum Essen und gemütlichen Beisammensein zu treffen! 

Am Sonntag war es mal wieder so weit. Der Anlass: Gemeinsames Kochen als Preis der IgersGasteiz und Junguito Weine nach der Weinlese. Tatsächlich haben wir am Ende fantastisch gegessen, viele Fotos gemacht, aber gekocht haben wir so gut wie gar nicht. Trotzdem war es mal wieder ein rundum gelungener Tag inklusive kleiner Exkursion.







Bei dem kleinen Ausflug fiel mir erneut auf, wie wunderschön doch die Rioja ist. Besonders jetzt wo sich die Blätter der Weinreben gelb und rot färben. Doch hat die Rioja noch mehr zu bieten, als den Wein.

Aber am besten schaut ihr euch die Bilder einfach mal an und entscheidet selbst 😉








Interessante Formation genannt die Muscheln (Conchas)

Der heilige San Felices



17.10.17

Vitorias Museen - Teil 1 für Geschichtsfans

Hallo ihr Lieben!

Was schaut man sich als erstes an, wenn man als Tourist in einer neuen Stadt ist? - Die Museen. Leider gibt es zur schönen Hauptstadt des Baskenlandes Vitoria-Gasteiz noch keine Reiseführer auf Deutsch, weshalb ich hier diese Lücke füllen möchte.

Virgen Blanca Platz bei Nacht

Vitoria bietet Touristen wie Einheimischen sechs verschiedene Museen, von denen die meisten gratis sind (!!!)

Für Geschichtsinteressierte sind besonders das Waffenmuseum, sowie das BIBAT mit seinem Museum der Archäologie in der Region und seiner Geschichte, sowie dem Fournier Spielkartenmuseum interessant.

Auch wenn das Waffenmuseum relativ klein ist, so lohnt sich ein Besuch doch allemal. Die Waffen sind hier chronologisch angeordnet, sodass der Besucher eine Zeitreise macht und sieht, wie sich die "Waffenkunst" mit der Zeit verändert hat. Ein zentraler Teil der Ausstellung ist der Schlacht gegen die napoleonischen Truppen gewidmet, an die auch die Säule auf dem Virgen Blanca Platz erinnert.

Säule links und Kirche San Miguel im Hintergrund


Absolutes Highlight ist jedoch das BIBAT, dass gleich zwei Museen beherbergt. Zunächst den archäologischen Teil über die Geschichte Alavas mit verschiedensten Artefakten aus den jeweiligen Epochen.

Grabstein aus der Zeit der Römer
Jakobsmuscheln aus dem 15. JH an dem
sich die Pilger des Jakobsweges noch
 heute erkennen

Doch am tollsten ist das Fournier Spielkarten Museum! Hier lernt man nicht nur, wie die Karten hergestellt wurden und werden, sondern der ehemalige Palast, in dem das Museum beherbergt ist, zeigt auch eine der umfangreichsten Sammlungen an Spielkarten der ganzen Welt! Aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Schaut es euch am besten selbst an 😉




Für eine kleine Entdeckungstour von Zuhause aus gibt es die Seite vom Tourismusbüro Alava über dessen Website ihr einen digitalen Gang durch die Museen machen könnt. Leider ist diese Seite nur auf Spanisch und Baskisch aufrufbar. Aber schaut trotzdem rein, auch wenn ihr nicht so fit im Spanischen seid, denn die Bilder lohnen sich auf jeden Fall!