23.2.18

Ein kleiner Schatz an der kantabrischen Küste - Castro-Urdiales

Hallo ihr Lieben!

wenn man an ein Land denkt, dass man nicht so genau kennt, fallen einem meist die größten Städte ein, wie in Spanien Madrid oder Barcelona. Als Ausländer macht es definitiv auch Sinn, sich solche Städte als Reiseziele auszusuchen, denn Großstädte sind auf den ersten Blick oft günstiger. Doch man verpasst die kleinen Orte voller Charm, in denen man zur Abwechslung der/die einzige Deutsche weit und breit ist.



Und genau so einen kleinen Schatz an der kantabrischen Küste möchte ich euch heute vorstellen: Castro-Urdiales. Wenn ihr in eurem ganzen Leben noch nie davon gehört habt, ist das wirklich kein Problem. Castro ist ein Geheimtipp der Bilbaos (also Bilbaos Bewohner). Auch wenn es zum Bundesland Kantablen gehört, liegt es gerade einmal 35km weit weg von Bilbao und 75km weit weg von Santander. Viele Basken verbringen ihre Ferien dort und haben oft sogar ein kleines Apartment. 




Die Geschichte dieses kleinen Ortes geht noch viel weiter als die Römerzeit zurück, da sich prähistorische Artefakte in der Umgebung fanden. Doch wer heutzutage nach Castro kommt sucht Erholung und vielleicht eine sehr leckere Maritime Küche, die deutlich erschwinglicher ist als in San Sebastian zum Beispiel. 




Besonders fasziniert hat mich die tolle Atmosphäre, sowie die Aussicht auf die Festung Santa Ana mit dem Leuchtturm und der Kirche Santa María de Asunción gleich nebenan. Auch die Pintxos in der Bar Marisquería Alfredo waren köstlich.



Also ihr Lieben: Barcelona kennt die halbe Welt, aber Castro nur eine Handvoll Leute - zu unrecht wie ich finde!




13.2.18

Homenaje a los heroes que aprenden el alemán

¡Hola chic@s!

Una lengua materna es algo bonito, natural y en cierto modo es nuestra casa. Con ella nos sentimos cómodos y protegidos, pero la apreciamos solo cuando estamos fuera, en el extranjero y de repente tenemos que usar otra lengua: Hacemos errores, nos faltan las palabras y pensamos: "¡Joder! ¿Por qué no habla todo el mundo el mismo idioma?"

Desde que tuve que aprender la gramática alemana (mi lengua materna) en pocas semanas para enseñarla a hispanohablantes en el Pais Vasco, ya me daba una sensación extraña. Pensaba: "¡Madre mía, cuantas excepciones!"

Un año y medio después he entendido la dificultad de aprender el alemán como hispanohablantes y cada vez me alegro y me sorprende más que los estudiantes se esfuerzan tanto en el aprendizaje del alemán. 

Lo más curioso para mi son los diferentes motivos porque han empezado este viaje lingüístico tan largo: Uno está esperando encontrar un mejor trabajo, otra quiere hacer ERASMUS en Colonia, otro tiene amigos de toda la vida viviendo en Berlín... En serio, hay miles de razones para empezar con los estudios de un idioma. 

Y a mi me encanta ver el progreso y  situaciones graciosos, como por ejemplo cuando un alumno pequeño, de once años, confundió la palabra "schwarz" (negro) con "Schwanz" (cola/pene). 😂

En conclusión, no es nada fácil aprender el alemán, pero es algo tan bonito y nos recompensa por tantas horas de dedicación cuando podemos entender a personas de otros países.

P.D. Os aseguro que al revés tampoco es mucho más fácil. Aunque el español no tiene tantas excepciones y palabras largas como el alemán, tenéis muchísimos tiempos y estructuras que nosotros tenemos que aprender, pero nadie las usa nunca como el uso correcto del condicional 😋

http://german-learning-easy.com/tips/what-are-the-best-websites-to-learn-german/


28.1.18

Instagram - Viel mehr als Fotos

Hallo ihr Lieben,

die allermeisten von euch wissen, dass Instagram eine der erfolgreichsten sozialen Medien unserer Zeit ist und diejenigen von euch, die Instagram nutzen, sind sicher schon mal über eine Igers Seite oder einen Igers-Post gestolpert. 

Für alle denen das nichts sagt hier eine kurze Erklärung:
2010 wurde die Plattform Instagram gegründet. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch nur die pure App ohne Erklärungen, wie man sich darin zurecht findet. Der Franco-Spanier Phil Gonzáles schuf im gleichen Jahr die Website Instagramers.com um diese Lücke zu füllen. Die Website sollte sich an alle Instagram-Fans richten, die Hilfe bei verschiedenen Problemen brauchten, oder diente einfach für den Austausch von Erfahrung.


Nun hat sich aus dieser Initialidee ein regelrechter Hype entwickelt. Auf der ganzen Welt kommen die Instagramer, kurz Igers, zusammen und machen Fotos, sprechen über die neusten aktuellen Online-Trends und veranstalten Wettbewerbe. Dabei ist es nicht wichtig ein Profi-Fotograf zu sein. Ganz im Gegenteil werden z.B. in Spanien in der IgersAcademia an wechselnden Standorten Kurse angeboten.

Inzwischen gibt es mehr als 600 Gruppen in 80 Ländern! In Deutschland gibt es beispielsweise Gruppen in Kiel, Düsseldorf, Berlin oder auch Frankfurt. Verglichen mit Spanien oder Italien ist diese Gruppe jedoch (noch?) relativ klein. 

Phil Gonzáles beim IgersMeet in Bilbao

In seinem Buch "Instagram - ¡Mucho Más Que Fotos!" (dt.: Instagram - Viel mehr als Fotos) stellt uns Phil Gonzáles diese Igers-Welt vor und gibt praktische Tipps zu den verschiedensten Themen. Gestern durfte ich zusammen mit den anderen Baskischen Igers der Buchvorstellung beim IgersMeet in Bilbao lauschen. 

Wen das Thema Instagram also so fasziniert und wem es genauso viel Spaß macht wie mir, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Und wer weiß?! Vielleicht findet ihr ja auch schon bald eine Igers-Gruppe gleich um die Ecke. Und wenn nicht, dann schaut euch einfach mal an, wie die Anderen es machen und gründet mit Gleichgesinnten eine eigene Gruppe! 😉


22.1.18

Rezension: Wie man Baske wird

Hallo ihr Lieben!

zunächst einmal frohes neues Jahr! Wie viele von euch sicher auch habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen mehr zu lesen. Die Leseerfahrung meines ersten Buches dieses Jahr möchte ich mit euch hier teilen:

"Wie man Baske wird" von Ibon Zubiaur ist 2015 im Berenberg Verlag erschienen und kostet derzeit 20€ auf Amazon. Auch wenn das nicht gerade günstig ist, lohnt es sich doch ungemein, denn der Autor (Jahrgang 1971) erläutert das "Experiment" der Einführung der Baskischen Sprache in den Unterricht aus seiner ganz subjektiven Perspektive. In unterschiedlichen Kapiteln, wie "Schule", "Sprache" oder auch "Rasse" erklärt uns Zubiaur den baskischen Nationalismus auf verständliche und nachvollziehbare Weise.



Als Deutsche im Baskenland hat mich Zubiaurs Sichtweise, als Baske in Deutschland, besonders fasziniert. Schließlich hört man hier im Baskenland wenig Kritik an dem lokalen Nationalismus. Allgemein wird viel zu wenig darüber reflektiert, was da von "oben" (damit meine ich von der Politik aus, die von der PNV, also der Nationalistischen Baskischen Partei) angeordnet wird. 
Aus diesem Grund finde ich die Sichtweise eines Basken, der aufklärt und auch Kritik übt, sehr wichtig und spannend. 

Damit möchte ich keinesfalls andeuten, dass das Baskenland aus fundamentalen Nationalisten besteht, die Ausländer hassen. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Hier ist man ungewöhnlich freundlich zu allen Touristen und es gibt kaum Basken in den Städten, die nicht schon viel gereist wären. Trotzdem stimme ich mit dem Autor darin überein, dass jede Art von Nationalismus zunächst einmal ideologisch fragwürdig und gefährlich ist. Im Baskenland manifestiert sich dieser Nationalismus deshalb nicht nur in harmlosen Festen mit Trachten, sondern unter anderem in der politischen Ablehnung alles "Spanischen" (was auch immer das sein soll). 

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Zubiaur nicht nur Lob aus den eigenen Reihen für seine Ansichten geerntet hat und finde diesen Beitrag zur Aufklärung aller deutschsprachigen Nicht-Basken umso wichtiger.

Wer sich also für den Hintergrund des modernen Baskischen Nationalismus interessiert, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt.

30.12.17

Si no sabes que regalar el próximo año...

...y no eres mal@ tomando fotos, ya tengo una idea para ti!

¡Hola chic@s!

Teníamos otro evento de los IgersGasteiz y como siempre los participantes tenían recomendaciones sobre productos nuevos. Esta vez me llamó mucho la atención una empresa alemana que imprime fotos como posters, cuadros, álbumes digitales y mucho más. He encontrado la página española de la empresa Saal en Instagram.


Mi libro completo en 19x19

Con la página web es muy fácil descargar el programa con lo cual se puede editar el producto. En mi caso quería coleccionar mis fotos favoritas en un pequeño libro. 


Página principal

Después de elegir el producto que quieres, puedes elegir los detalles concretos del libro: el material de las tapas, el acolchado de las tapas y la superficie de las páginas interiores. Luego el editor nos deja elegir si queremos facilitarnos la vida con una colocación automática de las fotos. Pero yo quería ver todo lo que se puede hacer y la verdad es que también era muy fácil colocar todo, escribir textos o colorear las páginas.


Aquí se elige el producto

Como estoy en Alemania en las vacaciones de navidad me ha llegado mi libro después de solo 2 días (!!!). Me imagino que necesitarán unos dos días más para llegar a España. 

De todos modos estoy perfectamente satisfecha con la cualidad de todas las fotos (color y blanco&negro) en mi álbum y quiero probar más productos de ellos en el futuro.

27.12.17

¡Alles klar, quillo! auf Instagram 2017

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich einmal Werbung in eigener Sache machen. Dank der IgersGasteiz bin ich im letzten Jahr mit der Fotografie so richtig auf den Geschmack gekommen. Oft, aber nicht immer haben die Fotos mit dem Blog zu tun. Manchmal sind es auch einfach schöne Momente, die ich festhalten möchte.

In diesem Post zeige ich euch ein paar der Fotos auf Instagram, die von anderen Seiten geteilt wurden und/oder mit denen ich einen Preis gewonnen habe.

Ich hoffe euch gefallen die Fotos! 



21. März - Palacio de Congresos Europa

26. Mai - Mural (Preis)

26. Juni - La Mirada

6. August - Deportes tradicionales vascos (Preis)


27. September - Vendimia (Preis)

11. Oktober - La Rioja

19. Oktober - Plaza de la Virgen Blanca

23. Oktober - Los Arquillos
06. November - Vitoria bei Regen


20.12.17

San Sebastian an einem Tag

Hallo ihr Lieben und Ongi Etorri* in Donostia,
*Willkommen

heute besuchen wir die Hauptstadt Gipuzkoas, einer der drei Regionen des Baskenlandes!

Wir beginnen unseren Rundgang an der Promenade des Flusses Urumea, der den östlichen Teil der Stadt in zwei Bereiche teilt. Heute interessiert uns besonders das Zentrum der Stadt.

Verzierung des Brückengeländers
Am Fluss entlang führt unser Weg in die Altstadt. Dort findet man die Touristeninformation, wo zum Beispiel kostenlose Stadtkarten verteilt werden und wo man sich auch über Veranstaltungen informieren kann. Neben der Plaza de Constitución (siehe Bild) findet man auch die zwei hübschen Kirchen San Vicente und Santa Maria dort. 


Plaza de Constitución
Für einen besseren Überblick über die Stadt durchqueren wir die Altstadt und besteigen den  Berg Urgull. Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht auf das Zentrum und den Strand. Am Gipfel des Berges bekommt man Information über die Geschichte der Stadt im "Haus der Geschichte". Hier erfahren wir, dass San Sebastian am Ende des 12. Jahrhunderts per königlichem Befehl zur wichtigsten Hafenstadt der Region ausgebaut wurde, später jedoch von Bilbao überholt wurde. 1662 bekam San Sebastian (auf Baskisch Donostia) das Stadtrecht.

Ausblick von Berg Urgull
Als die Königin Maria Christina von Österreich Ende des 19. Jahrhunderts San Sebastian zu  ihrer Sommerresidenz machte, kam der gesellschaftliche Aufschwung für die Stadt.


Blick auf die kleine Insel Santa Klara
Zurück in der Stadt darf man sich auf keinen Fall die lange Strandpromenade entgehen lassen. Hier findet man viele Cafés, Straßenmusiker, Künstler, Surfer und vieles mehr. Wer Lust auf einen Einkaufsbummel hat kann von dort aus wieder Richtung Fluss gehen. Viele Parallelstraßen links des Flusses beherbergen die großen Geschäfte.


Das Rathaus
Je nach Wetter und Interesse kann man sich dann also zu einem langen und schönen Strandspaziergang aufmachen, oder eines der vielen Museen besuchen, wie z.B. dem Segelmuseum, dem Zentrum für moderne Kultur, dem Wissenschaftsmuseum oder dem Aquarium.


Zentrum und Altstadt vom Strand aus
Egal für was ihr euch entscheidet, San Sebastian hat für jeden etwas zu bieten!